Montag, 2. Dezember 2019

Horse-Dog-Trail-Hund Lucy geht in Rente

Am Nikolaustag ist unsere Mischlingshündin Lucy 13 Jahre alt geworden und ist noch halbwegs fit, aber das Showleben ist zuende. Vor acht Wochen hat sie aber noch den vierten Platz auf der Hund & Pferd Messe in Dortmund gemacht, obwohl sie nicht mehr so gut hört und Reiterin Larissa 2 x rufen musste, als sie am anderen Ende der Arena, den Hund über Stangen abrufen musste. Zu sehen im ersten Video der folgenden Playlist. Im zweiten Video seht ihr den Ritt von vor zwei Jahren, wo Lucy noch einen der drei Pokale geholt hat (mit nur einem Punkt Abstand zur Erstplatzierten: HIER geht es zum Blogbeitrag aus 2017: Das Triple-L-Team macht Wünsche wahr). Bei ihrem ersten Mal auf der Hund Pferd Messe ist Nicola geritten, die Lucy ausgebildet hat und seit einigen Wochen neben der Reitschule auch eine Hundeschule betreibt (Infos HIER): 12oaks-ranch.de/hundeschule/



Lucy hat uns auch Ende September gut auf der Equorius Bunte Hunde Messe in Köln repräsentiert (2. Video in folgender Playlist). Dort hat auch unser Nachwuchshund Gael - ein Border Collie - ihren allerersten Auftritt (1. Video). Sie hat zusammen mit Nicola den Parcours ohne Pferd erklärt und das auch schon ziemlich gut gemacht.

In den Pausen zwischen den Auftritten, sind wir etwas auf der Messe herum gewandert und haben die Rennbahn eines Fotografen (windhundgang.de) gefunden. Beim ersten Mal hatte Gael einen Fehlstart (mein Fehler: ich habe gepennt), beim zweiten Mal hat Larissa das Ruder übernommen und Gael war nur drei Zehntel langsamer als die Tagessiegerin. Vom ersten Start ist ebenfalls ein Video in der folgenden Playlist (3. Video: das FMA).



Mit Gael möchten wir eine Border Collie Zucht aufbauen und erwarten in etwa einem Jahr die ersten Welpen. Mehr Infos und jede Menge Welpenbilder HIER12oaks-ranch.de/bordercollies/


Dienstag, 12. November 2019

Queenie goes Cutting beim Kurs mit Mirko Nuhn

Pferd Queenie tritt zum ersten Mal auf einer Messe auf

Für die Equorius Messe in Köln wurden gefragt, ob wir das People Cutting vorstellen; weil Pony Lucky da überhaupt nichts mit anfangen konnte, fiel uns ein, dass unsere Paintstute Queenie zur Hälfte Cuttingblut hat.

Um da nicht einfach so ins Blaue Fehler ins Pferd zu trainieren, haben wir einen Kurs bei Mirko Nuhn besucht. Der hat nicht nur Spaß gemacht; wir haben auch viel gelernt, z.B. dass es darauf ankommt, dass das Pferd nach dem Rollback und dem Sprint in die andere Richtung Ruhe findet. Geübt haben wir mit einer Fahne, die zum angenehmen Ort für Pferd wird.

Mehr Fotos vom Kurs findet ihr auf 12oaks-ranch.de/blog/september/ wenn ihr ein wenig nach unten scrollt - in der folgenden Playlist sind die Videos vom Kurs. Eigentlich hat es gut geklappt - nur einmal ist Queenie gestiegen. Hat sie lange nicht mehr gemacht, aber das mit dem Kurs und immer wieder dasselbe üben, versteht sie anscheinend noch nicht.



Dienstag, 8. Oktober 2019

Kann ein Pferd zeitgleich ein Reining und ein Allroundpferd sein?

Bericht vom Championat der Westernreiter Rheinland 

Am Ende des Blogbeitrags geht es um die Qual der Wahl, aber zuerst die gute Nachricht: Meine Kinder haben in Krefeld abgeräumt. Mein Sohn Janik reitet ja nur Reining und hat dort einen guten vierten Platz gemacht hat.

Er musste auch nicht traurig sein, dass es knapp an der Medaille vorbei war, denn es war sein erstes Mal beim WRR. Rheinlandchampion kann aber nur werden, wer im Laufe der Saison zwei Mal mit dem jeweiligen Pferd gestartet ist.

Die Medaillen hat dafür Larissa nach Hause gebracht.

Mittwoch, 4. September 2019

Familienduell beim EWU-C-Turnier & Nicola fällt vom Pferd - aber zuhause

Janik wurde Dritter in der Reining, Larissa je Zweite in Reining & Westernriding und Dritte in der Ranchriding. In der Reining war es eng: Zwischen erstem, zweiten und dritten Platz war nur ein halber Punkt Abstand.

Irren ist menschlich, dem Pferd dafür die Schuld zu geben, ist noch menschlicher, hat Pat Parelli einmal gesagt. Geht mir auch gerade so, denn ich bin ja schon ein bisschen traurig, dass ich vom letzten Turnier ganz ohne Schleife nach Hause gefahren bin, obwohl ich eigentlich dachte, dass das gar nicht so schlecht war. Larissa sagte mir gestern noch, dass ich das Beste heraus geritten bin, was man mit Fancy hätte reiten können. Auch während des Turniers hat sie sich mit einer Freundin während der Westernriding unterhalten, die sagte: "Die beiden können das ja schon."

Aber es war natürlich mein Fehler: Bei Fancy ist nicht das Wechseln das Problem, sondern es zu erreichen, dass sie nicht ungefragt wechselt und da muss das Bein dran sein. Ausgerechnet über der Stange habe ich das Bein vergessen, Fancy ist gewechselt und das hat mich drei Penaltys über der Stange und fünf Penaltys danach gekostet. Dann noch zwei mal minus anderthalb dort ... na ja, am Ende habe ich den Mindestscore nicht erreicht. Die Ranchriding lief gar nicht so schlecht, aber für eine Platzierung hat es trotzdem nicht gereicht. Da sagt mein Sohn, dass das einfach nicht Fancys Disziplin ist: Sie stürmt auf der Geraden. Hat sie gestern zuhause auch gemacht und da muss man natürlich als Mensch dran arbeiten, aber es ist ja - wie gesagt - menschlich, dem Pferd die Schuld zu geben und da fiel mir gestern ein, wie ruhig Fancys Tochter Queenie eigentlich ist und wie viel Spaß es eigentlich macht, sie zu reiten. Gesagt, getan:

Donnerstag, 15. August 2019

Lösung gefunden: Westernpferd Queenie von Mrs. Hyde zur Dr. Jekyll


Jetzt endlich habe ich einen neuen Hut: Einen Rodeoking,
gebraucht für 60 Euro (zzgl. Hutbox 40 Euro)
Mit Magengrimmen sind wir gestern morgen aufs Turnier gefahren, denn unsere Paintstute Queenie ist immer für eine Überraschung gut: Mal steigt sie senkrecht in die Luft, mal buckelt sie und mal rennt sie los. Nachzulesen ist das in folgenden Blogbeiträgen:

Schwarzer Turniertag wegen klebenden Pferd: C-Turnier Wirfus war Katastrophe

Ein Lob, das zu Tränen rührt und etwas Galgenhumor

Aber das eigentlich nur außerhalb, insbesondere dann, wenn wir eines unserer anderen Pferde mit aufs Turnier nehmen. Deswegen haben wir das jetzt einfach mal gelassen und sind mit Queenie alleine zum WRR-Turnier nach Monheim gefahren. Ob das geklappt hat, erzähle ich euch unter dem FMA von der wunderschönen Anlage des RSV Monheim zwischen Rhein und Altstadt:

Montag, 29. Juli 2019

Mein erstes Mal und unsere Pläne für die kommende Saison

Zwischen den Prüfungen haben wir uns ein nettes, schattiges Plätzchen gesucht
Outfit für die Ranchriding passend zum Blanket. Das Blanket ist das, was
Larissa erhalten hat, als sie im Rheinlandkader auf der GO geritten ist
Früher bin ich ja nur Trail bzw. Horse-Dog-Trail geritten und dann eine Saison Reining auf Lucky, weil Fancy krank war: jahrelang. Obwohl es mir mit Fancy gelungen ist, mich im Trail in die Leistungsklasse 2 der EWU zu reiten, sind das nicht ihre Disziplinen. Sie hat mehr Spaß an Reining und Westernriding. Da Janik die Reining reitet, habe ich einfach Westernriding und Ranchriding genannt. Mit der Westernriding bin ich super zufrieden, weil Fancy schön ruhig war. Bei der Ranchriding war sie etwas 'an', vielleicht weil ich mich beim Zeitpunkt des Anhaltens voll verhauen habe. Das muss ich noch lernen, dass man über solch einen Fehler einfach hinweg reitet. Aber es war ja in beiden Disziplinen mein erstes Mal ...

In der folgenden Playlist seht ihr sowohl die Turnierritte als auch das Üben zuhause und vor allem Janiks Reining, wo er Vierter wurde. Danach erzähle ich euch unsere Pläne für die nächste Saison.

Sonntag, 23. Juni 2019

Ein Lob, das zu Tränen rührt und etwas Galgenhumor

Aber beim Trail in Hand hat Queenie bewiesen, was in ihr steckt Video HIER
Also eines muss man Queenie ja lassen: Sie sorgt immer dafür, dass man etwas zu schreiben hat (siehe unten). Wenn wir ohne Queenie aufs Turnier fahren, wie z.B. vor einem Monat in Isselburg, weiß ich gar nicht, was ich schreiben soll, denn da lief es wie am Schnürchen. Erst wenn ein Pferd Unsinn oder der Reiter Fehler macht, ist eine Geschichte. Doch dieses Mal gibt es nicht nur am Schandtaten, sondern auch etwas von Lucky zu erzählen. Was wollt ihr zuerst hören? Die gute oder die schlechte Nachricht? Also gut, die schlechte zuerst: Larissa hat sich in der Ranchriding verirrt und bekam einen Nullscore.

In der Ranchriding gab es keine Schleife: Out of Pattern. Video HIER
Dabei haben wir Profis an der Bande uns die Seele aus dem Leib gebrüllt "Anhalten, Rückwärts", aber das hört der Richter natürlich auch. Nett, dass er trotz Nullscore den Rest des Rittes gewertet hat und Erste wäre Larissa dieses Mal nicht geworden. Erste wurde die, die Rückwärts gerufen hat. Einer der Gründe, warum wir uns beim WRR so wohl fühlen: Es sind da echt nette Leute, die sich gegenseitig den Erfolg gönnen und damit sind wir bei der guten Nachricht: Der Reiter, der Larissa in Isselburg mit zwei Pferden besiegt hat (und auch in Issum vor ihr war), ist in Isselburg extra zu Larissa gegangen, um ihr zu sagen, dass Larissas Ritt echt gut war.

Donnerstag, 2. Mai 2019

Schwarzer Turniertag wegen klebenden Pferden: C-Turnier Wirfus war Katastrophe

Zwischen den Prüfungen war Queenie voll gechillt, aber wehe Mama Fancy war nicht neben ihr, dann ging es rund
Die Autobahn war fast weiß und zwischendrin gab es Schneegestöber
Der Plan war gut, aber die Ausführung nicht. Janik und ich wollten dieses Jahr wieder EWU starten, um uns den Klassenerhalt in der Leistungsklasse 2 zu sichern, aber wir haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Der Wirt heißt Queenie und hat mal wieder alles aufgemischt - liegt es daran, dass sie ein Cuttingpferd ist, das besonders viel Selbstbewusstsein hat? Man weiß es nicht, aber bei ihrem ersten Kurs ging es auch rund ...

Wir sind ja Horsemanshipler - also solche, die es mit dem Natural ernst meinen und somit beim Original Parelli hängen geblieben sind. Der Namensgeber und Begründer des NHS Pat Parelli hat einmal gesagt, dass man quasi Puzzle-Solver ist, denn eine Antwort auf "Was mache ich, wenn mein Pferd dieses oder jenes macht", gibt es so pauschal nicht.